LpF – Assistenzhunde

Diese Assistenzhunde helfen Menschen, die durch Erkrankungen, Unfälle usw. in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dies bedeutet nicht, dass diese Menschen im Rollstuhl sitzen. Manche sind auf Krücken, einen Rollator angewiesen, haben Schmerzzustände oder andere körperliche Handicaps, die es ihnen erschweren sich zum Beispiel zu bücken.

Je nach Krankheitsbild gleichen LpF – Assistenzhunde zum Beispiel die fehlende Funktion der Hände und/oder Arme aus, so wie Signalhunde die Gehörlosigkeit ausgleichen und Blindenführhunde das Sehen.

Sie waren nach den Blindenführhunden, die ersten Assistenzhunde die ausgebildet wurden. In den 1970er in den USA und in den 1980er in Deutschland.

LpF-Assistenzhunde werden in allen Ausbildungsarten ausgebildet, sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene.

Aufgaben von LpF – Assistenzhunden:

Auch hier werden die Aufgaben des Hundes auf das Krankheitsbild, bzw. die Behinderung abgestimmt.

  • Beim Ausziehen von Kleidungsstücken helfen.
  • Türen öffnen und schließen.
  • Licht an- und ausmachen.
  • Öffnen und schließen von Schränken und Schubladen.
  • Bringen von Gegenständen.
  • Aufheben von heruntergefallenen Dingen.
  • Türöffner betätigen.
  • Fahrstuhl holen.
  • Notrufknopf drücken.
  • Hilfe holen.
  • Waschmaschine ein- und ausräumen.
  • Beim Einkaufen gewünschte Artikel aus dem Regal holen (keine offenen Lebensmittel).
  • Gehhilfen (Rollstuhl, Krücken, Rollator) bringen.
  • Neben, hinter, vor dem Rollstuhl oder Rollator gehen.

Besonderheiten:

  • LpF – Assistenzhunde lernen sehr viele Gegenstände zu unterscheiden.
  • Apportieren ist ein sehr wichtiger und elementarer Aufgabenbereich. So werden z.B. auch Geldscheine, Münzen, EC-Karten heraus geholt aus Taschen und gebracht/übergeben.